Letzte Aktualisierung: 12.06.2011

Presseschau

Auszüge aus verschiedenen Amateurfunk-Rundsprüchen, wie sie u.a. über die deutschen Relaisfunkstationen verbreitet werden

Es sind nur die Rundsprüche der letzten Monate zitiert, auch wenn es schon länger zurückliegende "Jagderfolge" gibt ! ( -> Historie)

 

Aus dem Baden-Rundspruch 49 / 2005 vom 8.12.2005:

Das kurze Leben eines Fuchses

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Nur 2 Nächte überlebte ein Fuchs, der nachts auf der Kalmit sein Unwesen trieb. Mit Fotosensor gesteuert, bat er, nur im Dunklen, alle 5 Sekunden durch einen 1750 Hz-Piepton um Erlösung.
Christoph, DL5DAN vom OV Pforzheim, A12, gelang es dann durch eine Nacht- und Nebelaktion, trotz Tiefschnee, in der Nacht zum 29.11.2005 den Fuchs zu finden. Einen detaillierten Bericht sowie Bilder gibt es unter http://www.peilgruppe-kalmit.de/. 

An Christoph, DL5DAN, congrats zum Jagderfolg und einen herzlichen Dank für sein Engagement!

Rainer , DL7RP

 

Aus dem Hessen-Rundspruch 19/2005 vom 12.05.2005:

Stoerer durch kurzfristige gute Zusammenarbeit mit der Regulierungsbehoerde dingfest gemacht!

Seit geraumer Zeit, meist am Wochenende, waren stoerende Gespraeche in den unterschiedlichsten Sprachen auf der Relaiseingabe 145 MHz vom Feldbergrelais DB0FT zu hoeren.

Diese Gespraeche waren keinesfalls dem Amateurfunk zuzuordnen und sie behinderten den normalen Relaisfunkverkehr. Am Samstag dem 7. Mai 2005 war es wieder soweit. Durch ein kurzes Telefonat des SysOps von DB0FT (Rocco - DL1XM) mit dem Funkentstoerungsmessdienst der Regulierungsbehoerde fuer Telekommunikation und Post (RegTP) in Konstanz, konnte innerhalb 20 Minuten die Herkunft der Stoerung ermittelt und beseitigt werden.

Durch exakte Angaben von Peilkoordinaten durch den SysOp DB0FT konnte die RegTP Ihre Messung auf ein Gebiet in der Eifel beschraenken. Als Stoerer wurde kurzerhand eine Rennfirma ermittelt, welche auf dem Nuerburgring Funkgeraete an Amateurrennfahrer ausgab, die auf Amateurfunkfrequenzen programmiert waren. Somit waren die Funkamateure um DB0FT Ohrenzeugen von Boxengassen-QSO's geworden.

An diesem Beispiel erkennt man, dass auch nur kurz auftretende Stoerer tatsaechlich ermittelt werden koennen und keiner unentdeckt bleiben wird.

Rocco - DL1XM - moechte sich hiermit nochmals fuer die schnelle und unbuerokratische Zusammenarbeit mit der RegTP in Konstanz und Krefeld bedanken!

 

 

Rheinland-Pfalz-Rundspruch vom 13.11.03:

Computerstimme gepeilt!
Wir haben wieder einen Störer weniger in der Rheinebene. Am Mittwoch, den 5.11.2003 hat der Doppler-Peiler in der Südpfalz nähe Landau angeschlagen.

Seit ca. einem Jahr trieb ein OM mit Klasse-2-Lizenz sein Unwesen über die Relaisstelle Kalmit. Er ist des Öfteren mit lang anhaltend gedrückter Taste umhergefahren. Sein Markenzeichen waren LKW-Hintergrundgeräusche und seine monotonen Bemerkungen: "Amateurfunk ist schädlich!". Seit einigen Wochen war ständig eine Computerstimme mit dem gleichen Satz zu hören. Auf diese Art kann man viel ungehemmter und ohne das Risiko der Stimmerkennung OM beleidigen.

Seit Donnerstag Nachmittag ist nun endlich wieder Ruhe auf der Kalmit eingekehrt.

Wir bedanken uns bei der RegTP, Aussenstelle Neustadt, für die unkomplizierte und bereitwillige Zusage der Unterstützung zur gerichtsverwertbaren Beweissicherung.

Um den Amateurfunk in unserer Region weiterhin attraktiv zu erhalten hat Peter, DD1UZ ein Spendenkonto mit dem Kennwort "Peilgruppe Kalmit" eingerichtet. Damit sollen gezielte Peilaktionen unterstützt werden, um wenigstens einen Teil der Unkosten auszugleichen. Ebenso soll damit ein Zeichen gegen die "irgend-jemand-wird-es schon-machen-Mentalität" gesetzt werden. Nähere Informationen zum Spendenkonto gibt es bei DD1UZ bzw. DF9IE via DB0XK, oder E-Mail (DD1UZ(<ä . t>)peilgruppe-kalmit.de ) oder unter www.peilgruppe-kalmit.de.

(ersetzen Sie (<ä . t>) durch @!)

Weiterhin "unschädlichen" und störungsfreien Amateurfunk wünschen DL7RP, DK2PP, DL6IE, DD1UZ und DF9IE.

 

 

Rheinland-Pfalz-Rundspruch vom 25.5.03:

Relaisstörer im Doppelpack
Nach monatelangen Recherchen hat die Relaisstelle Kalmit, DB0XK zwei Plagegeister weniger:

Der erste nannte sich Gery und gab als QTH Worms-Monsheim an. Er war seiner Aussage nach seit über 10 Jahren QRV und benutzte dafür illegal die Rufzeichen DG5NJ sowie DL5NNH. Wenn er nicht gerade im QSO war, machte er abfällige Bemerkungen über den Amateurfunk, beleidigte OMs, rülpste, gab pseudo-französisches Gestammel von sich und sendete unmodulierte Träger aus. Nachdem ich ihm sein tatsächliches QTH in Hohen-Sülzen exakt beschrieb, hat er seine Aussendungen eingestellt.

Den zweiten Störer, einen lizenzierten OM, hat es gerade mal eine Woche später erwischt. Er glänzte damit, dass er die überwiegend tagsüber anwesenden Funkamateure mit Begriffen wie "Dummkopf", "Oberschlau" und mit Worten aus der Fäkalsprache betitelte. Gelegentlich reichte sein Mut auch für einen beleidigenden Satz. Weitere Spielarten waren unmodulierte Träger sowie Rückkopplungspfeifen.

Obwohl seine Aussendungen kurz und unregelmäßig kamen, wurde sein Standort mittels Doppler-Peiler bereits im August 2002 ermittelt. Erst nachdem sicher war, dass es kein Zufallstreffer ist, schnappte die Falle in der Rheinebene zu.

Um den Amateurfunk in unserer Region weiterhin attraktiv zu erhalten hat Peter, DD1UZ ein Spendenkonto mit dem Kennwort "Peilgruppe Kalmit" eingerichtet. Damit sollen gezielte Peilaktionen unterstützt werden, um wenigstens einen Teil der Unkosten auszugleichen. Ebenso soll damit ein Zeichen gegen die "irgend-jemand-wird-es schon-machen-Mentalität" gesetzt werden. Nähere Informationen dazu gibt es bei DD1UZ bzw. DF9IE via DB0XK, Paket-Radio oder E-Mail (Rufzeichen@darc.de).

Weiterhin viel Spaß wünscht DF9IE, Roland aus Ludwigshafen

 

 

Rheinland-Pfalz-Rundspruch vom 15.9.02:

"Kalmit-Pferdchen" gefangen!
Der Ludwigshafener Peilgruppe ist es gelungen das "Kalmit-Pferdchen" mit dem elektronischen Lasso einzufangen. Es wurde in seine Koppel verbracht und kann nun keinen Schaden mehr anrichten.

Der lizenzierte OM war dadurch aufgefallen, dass er über die Relaisstelle Kalmit ein pferdeähnliches Schnauben von sich gegeben hatte. Dies war sehr lästig und hat dem Amateurfunk in der Öffentlichkeit schwer geschadet.

Nachdem die Dopplerpeiler erste Hinweise lieferten, haben wir den stets mobilen Störer über mehrere Monate in neutralen Fahrzeugen ohne Peiler observiert. Als Indikator diente ein Handfunkgerät ohne Antenne. Der Empfangsradius wird dadurch auf wenige 100 m begrenzt. Somit war es möglich den Verdacht zu bestätigen.

Mit diesem einfachen Trick kann jeder OM Verdachtsmomente erhärten, aber auch entkräften. Man braucht keine teure Spezialelektronik! Man muss nur Zeit aufbringen und den Willen haben, etwas gegen Störer zu tun!

Vy 73, DF9IE

 

Letzte Aktualisierung: 12.06.2011

 

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